Wie schreibe ich eine Geschichte?✍️
Mach Dir als erstes klar - wer bin ich und wie ist meine Erzählstimme?
Mach Dir keine Hoffnung, um diese Aufgabe herumzukommen - Du willst schreiben? Also erzähle!
Gehe zur Aufgabe 1 am Ende dieser Einleitungen...
Über was will ich schreiben?
- Wähle ein Thema, das Dich wirklich bewegt: ein Erlebnis, eine Beobachtung, ein Gedanke oder eine Fantasie.
- Es muss nichts „Großes“ sein – auch kleine Alltagsmomente können der Anfang einer Geschichte sein.
Woran orientiere ich mich?
- Orientiere Dich an dem, was Dir vertraut ist: Menschen, Orte, Gefühle.
- Inspiration kann aus Büchern, Filmen, Gesprächen oder Erinnerungen kommen.
Kann ich denn überhaupt schreiben?
- Ja, jeder kann schreiben. Schreiben ist weniger Talent als Übung.
- Deine Stimme ist einzigartig – genau das macht Deine Texte wertvoll.
Kenne ich Schreibtechniken?
- Vielleicht noch nicht alle, aber das ist nicht entscheidend.
- Techniken lernst Du Schritt für Schritt, indem Du ausprobierst und reflektierst.
Brauche ich Schreibtechniken?
- Sie sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig am Anfang.
- Wichtig ist, dass Du Deine eigene Erzählweise findest. Techniken sind Werkzeuge, keine Regeln.
Kann ich nicht so schreiben, wie ich die Geschichte gerne erzählen würde?
- Doch, genau das ist der Kern: Erzähle so, wie Du es fühlst.
- Später kannst Du Deinen Stil verfeinern, aber Authentizität ist der erste Schritt.
Wie soll ich schreiben?
- Schreibe so, als würdest Du jemandem Deine Geschichte laut erzählen.
- Nutze einfache, klare Sätze – Deine Stimme trägt den Text.
Wer liest denn schon meine Texte?
- Zuerst Du selbst. Dann vielleicht Freunde, Familie oder eine Schreibgruppe.
- Denke nicht sofort an ein großes Publikum – schreibe für Dich.
Schreibe ich mit oder ohne Plan?
- Beides ist möglich. Manche brauchen Struktur, andere entdecken die Geschichte beim Schreiben.
- Probiere aus, was Dir liegt.
Schreibe ich mit Stift und Papier oder elektronisch?
- Das hängt von Deiner Vorliebe ab.
- Papier kann persönlicher wirken, elektronisch ist praktischer für Überarbeitungen.
Kann ich beides vereinen?
- Ja, viele Autor:innen machen Notizen handschriftlich und tippen später am Computer.
- So kombinierst Du Kreativität mit Effizienz.
Wie lesen sich meine Texte überhaupt?
- Das erfährst Du erst, wenn Du sie laut vorliest oder andere sie lesen lässt.
- Mit der Zeit wirst Du ein Gefühl dafür entwickeln, wie Deine Stimme wirkt.
Erste Aufgabe 🎯
Erzähle Deine Geschichte laut einer Freundin oder einem Freund – ohne Stift und Papier.
OK für all jene die sich noch nicht trauen, nutze ein Aufnahmegerät und erzähle dem stummen Freund alles was Du Dir schon überlegt hast. Versuche nicht zu korrigieren während der Aufnahme. Schließe die Augen und sprich.
- So lernst Du Deine Erzählstimme kennen.
- Später kannst Du diese "Stimme" in den Text übertragen.
Das Ganze ist wie eine Reise: Jede der 52 Aufgaben bringt Dich tiefer hinein in die Welt des Schreibens. Die Fragen sind keine Hindernisse, sondern Wegweiser.
👉 Möchtest Du, dass ich daraus eine strukturierte Serie von Schreibaufgaben mache – quasi ein Wochenprogramm mit 52 Schritten, das Dich durch ein Jahr begleitet?
Dann starte auf den nächsten Seiten (kommen noch)
Für mich ist es ganz wichtig Dein Feedback zu bekommen 👉Kontaktformular oder Gästebuch oder E-Mail